Literaturpreis zum Reformationsjahr - Foto: Benjamin Dahlhoff, Werk von Sylvia Richter-Kundel Foto: Benjamin Dahlhoff, Werk von Sylvia Richter-Kundel

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Literaturpreis zum Reformationsjahr

 

Wir freuen uns, die Sieger bekannt geben zu dürfen. Es wurden drei erste Preise vergeben.
Die Auszeichnungen gingen an:

 

  • Anke Dörsam, „Kommen und Gehen“
  • Yannic Han Biao Federer, "Nada" und
  • Friedel Weise-Ney, „Rattenfänger“

 

Des weiteren wurden für Lesungen sowie die Aufnahme in die Publikation vorgeschlagen:

  • Fritz Barth, Eine späte Abtreibung
  • Jens-Philipp Gründler, Gordon Seer und die Präsenz Gottes
  • Alexandra Grüttner-Wilke, „Ein Liebender“
  • Anita Hetzenauer, Alles wird gut

  • Stefan Kappner, Müllers Berechnungen

  • Selim Özdogan, Die Bibelwerkstatt

  • Heide-Marie Preuß, In diesem Jahr werden wir hundert

  • Norbert W. Schlinkert, Der Zerbrochene

  • Gisela Winterling, psalmen an dich und mich

 

 

Mitglieder der Jury waren:

  • Alexander Gemeinhardt, Direktor des Stiftungszentrums Schader-Stiftung, Darmstadt
  • Dr. Simone Husemann, Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau
  • Ricarda Junge, Schriftstellerin, Berlin
  • Dr. Ulrike-Sofie Scholtz, Literaturwissenschaftlerin, Wiesbaden
  • Christiane Stockhausen, Buchhändlerin, Wiesbaden
  • Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der Katholischen Akademie Rabanus Maurus und des Haus am Dom, Frankfurt a.M.

 

Die Preisverleihung durch Weihbischof Dr. Thomas Löhr erfolgt am 11. November 2017 19:00 Uhr im Saal des Roncalli-Hauses.

Hier finden Sie noch einmal den Text der Ausschreibung:

 

Ausschreibung eines Preises sowie eines Förderpreises für „Sprache und Literatur“

Im Rahmen des von der Katholischen Kirche in Wiesbaden zum Reformationsjahr 2017 angestoßenen Projekts

„Hier stehe ich!“ – Standpunkte, die bewegen
Aus Sprache – Aus Tausch – Aus Bilden


wird ein Preis in Höhe von € 2.000 sowie ein Förderpreis mit einer Dotierung von
€ 1.000 für „Sprache und Literatur“ ausgelobt.

Das vorgegebene Thema

WORTE AUS DER ZUMUTUNG GOTTES

will zum 500. Jahrestag des Beginns der Reformation eine lebendige Debatte mit den Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache eröffnen.
Nie war die Frage nach Gott, die Suche nach Spiritualität aktuell spürbarer, virulenter als heute. Ausstellungen wie die im Düsseldorfer Ständehaus gezeigte Präsentation „The Problem of God“ wandten sich jüngst diesem entscheidenden Aspekt menschlichen Daseins mit Blick auf die Bildkünste zu und wahrten doch zugleich eine große Distanz zu diesen Fragen. Englische Titel werden bemüht; wir benutzen eine Hybrid-Sprache, denn wie ließe sich sonst das Unbeschreibliche beschrei¬ben, das in Wort nehmen, was uns übersteigt?
Allen Menschen wird Gott zugemutet. Gerade die aktuelle gesellschaftliche Situation lässt keinen Ausweg, nicht mit dem Phänomen Gott konfrontiert zu werden.
Die Literatur öffnet Sprachräume jenseits der gängigen sprachlichen Fixierungen, jenseits der eingefahrenen Wege.

Welche Sprache erwächst aus der Zumutung Gottes?

Eine qualifizierte Jury wird in einem anonymisierten Verfahren die Preisträger ermitteln. Darüber hinaus wird sie aus den eingereichten Werken eine aussage-kräftige Auswahl von zehn Arbeiten treffen, welche in abendlichen Lesungen in katholischen Kirchenräumen des gesamten Wiesbadener Stadtgebietes präsentiert werden.

Gleichzeitig erfolgt die Auslobung eines 1. Preises sowie eines Förderpreises in der Sparte „Bildende Kunst“ unter dem Motto „Positionierung zur Transzendenz“. Eine gemeinsame Publikation mit jeweils zehn Beiträgen aus den Rubriken „Wort“ wie „Kunst“ ist vorgesehen.

 

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Weihbischof Dr. Thomas Löhr.

Bedingungen für die Teilnahme & Bewerbungsunterlagen:

  • Die Ausschreibung erfolgt überregional und gattungsübergreifend (Lyrik wie Prosa)
  • Gefordert ist ein in sich geschlossener, bislang nicht veröffentlichter Text von max. 10 Seiten à 2.500 - 3.000 Zeichen (incl. Leerzeichen, insgesamt max. fünf Texte)
  • Kurzvita (mit Verzeichnis der Veröffentlichungen)
  • Eingereichte Manuskripte werden nicht zurückgesandt; bitte haben Sie zudem Verständnis dafür, dass wir keine Stellungnahmen zu einzelnen Texten geben werden

Die Manuskripte senden Sie bitte unter dem Stichwort WORTE AUS DER ZUMUTUNG GOTTES via Mail als Textdatei im rtf-, doc- oder docx-Format an s.husemann@bistumlimburg.de
 

Einsendeschluss ist 30.04.2017

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